MOZARTS ERBE

MOZARTS ERBE –
STIFTUNG MOZARTEUM SALZBURG

Mit der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg,
die das Erbe Wolfgang Amadeus Mozarts für künftige Generationen verwaltet,
verbindet Mirabell eine langjährige Partnerschaft. Als besondere Auszeichnung werten wir
die Verleihung des österreichischen Kunstsponsoringpreises für die
Unterstützung der Stiftung.

Seperator
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Stiftungsgebäude
©ISM/C. Schneider
„Hüterin des Erbes“ von W. A. Mozart

Als „Hüterin des Erbes" des großen Salzburger Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart sowie durch ihre Verdienste im Bereich der wissenschaftlichen Mozart-Forschung und hochrangiger musikalischer Aufführungen hat die Internationale Stiftung Mozarteum weltweit höchstes Ansehen erworben. Der gemeinnützige Non-Profit-Verein kümmert sich auf drei Ebenen um Mozarts Vermächtnis:

  • Sie erforscht Leben und Werk von Wolfgang Amadeus Mozart wissenschaftlich exakt.
  • Sie betreibt die Museen „Mozarts Geburtshaus“ und „Mozart-Wohnhaus“ sowie die „Mozart Ton- und Film-Sammlung“, um die Persönlichkeit dieses außergewöhnlichen Menschen darzustellen und das Andenken an eines der größten Genies der Menschheit zu pflegen.
  • Sie veranstaltet Konzerte, darunter die Mozartwoche, ein Festival mit den besten Interpreten der Zeit.
Die Mozart-Museen – Musik für die Augen

Mit Mozarts Geburtshaus und dem Mozart-Wohnhaus gehören zwei der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Salzburgs zur Stiftung Mozarteum Salzburg.

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Mozarts Geburtshaus
©ISM/A. Horner
Mozarts Geburtshaus

Mozart verbrachte seine Kindheit in diesem mittelalterlichen Haus in der Getreidegasse 9 mit seinem Winkelwerk von Gängen, Mauern, Räumen und Kammern mit Blick auf Kirchen, Gassen und Berge. Seit 1880 betreibt die Internationale Stiftung Mozarteum im Geburtshaus Mozarts ein Museum und erweitert, verändert, ordnet und verbessert es seither ständig. In diesem Museum ist das Leben Mozarts, seiner Familie und seiner Zeitgenossen, die Geschichte der Mozartopern und ihrer Rezeption vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart dargestellt.
Die wichtigsten Ausstellungsstücke in Mozarts Geburtshaus sind ein Clavichord des Meisters, seine Portraits, seine Kindergeige und zahlreiche persönliche Erinnerungsstücke.

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Mozart-Wohnhaus
©ISM/C. Schneider
Mozart-Wohnhaus

In diesem – wesentlich großzügigeren – Haus am Markartplatz 8 lebten die Mozarts ab dem Jahr 1773. Hier empfingen sie Gäste und spielten im Garten. Vor allem aber wurde in den neuen Räumen musiziert - die Crème de la Crème des Salzburger Musiklebens ging bei den Mozarts aus und ein. Wolfgang Amadeus war im Jahr der Übersiedelung 17 Jahre alt. Im Laufe der folgenden Jahre schrieb er zahlreiche Symphonien, Serenaden und Divertimenti, fünf Konzerte für Violine und eine Reihe von Klavierkonzerten. Hier begann Mozart mit den Arbeiten an „La finta giardiniera“ und „Il re pastore“ und hier komponierte er Teile des „Idomeneo“.
Das Mozart-Wohnhaus wird 1944 bei einem Bombenangriff weitgehend zerstört und Anfang der 90er-Jahre mit Hilfe einer japanischen Versicherungsgesellschaft und vieler Mozart-Freunde aus aller Welt im alten Stil wieder aufgebaut. Jetzt steht Mozarts Konzertflügel von Anton Walter aus dem Jahr 1780 im berühmten Tanzmeistersaal. Außerdem sind das berühmte Familienbild und Mozarts Costa-Geige ausgestellt – passend zu den Originalmanuskripten, Büchern und Gemälden aus dem Umfeld Mozarts.

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Großer Saal Stiftung Mozarteum
©ISM/C. Schneider
Die Mozartwoche – das Salzburger Musikfest im Winter

Mit den rund 30 Veranstaltungen in zehn Tagen setzt die Internationale Stiftung Mozarteum jeweils in der Zeit um Mozarts Geburtstag am 27. Jänner einen künstlerischen Akzent im europäischen Konzertleben.
In jedem Jahr sind bei der Mozartwoche international renommierte Dirigenten, Solisten, Sänger sowie weltweit führende Ensembles und Orchester zu erleben.
Viele der Opern-Produktionen der Stiftung können als exemplarisch bezeichnet werden. Auch die großen Opern Mozarts wie „Die Hochzeit des Figaro“, „Don Giovanni“, „Die Zauberflöte“ oder „Così fan tutte“ gerieten unter der Ägide der Internationalen Stiftung Mozarteum zu unvergesslichen Opernerlebnissen.

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Bibliotheca Mozartiana
©ISM/ F. von der Schulenburg
Das Mozart-Institut – Klang ist Wissen, Wissen ist Klang

In der Internationalen Stiftung Mozarteum versuchen Experten und Wissenschafter auf verschiedenen Forschungsgebieten Werk und Person von Mozart so exakt wie möglich zu erforschen. Wie bei vielen historisch bedeutenden Menschen ranken sich auch um Mozart Legenden und halbwahre Mystifizierungen. Doch die Stiftung will Wissen und Wahrheit.

In der „Bibliotheca Mozartiana“ werden die Musikautographe, Originalbriefe Mozarts und seiner Familie, die Kopien aus Mozarts Zeit, die Erst- und Frühdrucke, Zeitschriften des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, die musikwissenschaftliche Literatur und vieles mehr gesammelt, geordnet, bewertet und seriös aufgearbeitet. Dies wird Mozart-Forschern auf der ganzen Welt zur Verfügung gestellt.

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W. A. Mozart
Fantasie c-Moll KV 475
© ISM Bibliotheca Mozartiana

Tief im Keller des Wohnhauses, sicher und voll klimatisiert, ist die Autographensammlung der Stiftung untergebracht, das Kernstück dieser Bibliothek. 200 Originalbriefe Mozarts, 300 Briefe seines Vaters und vor allem die außergewöhnlich bedeutende Sammlung von 100 Originalpartituren aus des Meisters Hand haben der Bibliotheca Mozartiana zu jenem Ruf verholfen, den sonst keine andere Mozart-Bibliothek auf der Welt genießt.

Seit rund einem halben Jahrhundert ist die Internationale Stiftung Mozarteum mit akribischer Genauigkeit dabei, Mozarts gesamtes Notenmaterial zu überarbeiten. Neben historischer Korrektheit geht es bei dieser Neuedition vor allem darum, den Musikern Noten in die Hand zu geben, die dem Geist der Mozartschen Musik so nahe wie möglich kommen. Dazu war es nötig, das gesamte Notenmaterial von vermeintlichen Verbesserungen durch Interpreten und Herausgeber aus mehr als 200 Jahren Musikgeschichte – also vom jeweiligen Zeitgeist zu befreien. Die 130 bisher vorgelegten Bände der neuen Mozart-Ausgabe sind wahrscheinlich der bedeutendste Schritt zur Werktreue in der Mozartinterpretation. Kaum eine Gesamtausgabe der Musik- und Verlagsgeschichte dürfte die Gewohnheiten beim Interpretieren und Hören eines Oeuvres derart nachhaltig geprägt haben wie diese beim Bärenreiter-Verlag erschienene Neue Mozart-Ausgabe aus Salzburg.

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Film- & Tonsammlung
© ISM Bibliotheca Mozartiana
Mozart Ton- und Filmsammlung – Mozart hear and now

25.000 Audiotitel sowie 3000 Videoproduktionen – all das mit präzisen Daten zu Werkbezeichnung, Gattung, Tonart, Instrumental- und Vokalbesetzung, Satzbezeichnungen, Interpreten, Aufnahmejahr und dergleichen mehr. Das sind die trockenen Fakten rund um die 1991 eröffnete Mozart Ton- und Filmsammlung. Aber diese Ton- und Filmsammlung im Mozart-Wohnhaus kann noch viel mehr: Historische Aufnahmen, Gesamteinspielungen sowie Bahn brechende, exemplarische oder auch „ganz normale“ Aufnahmen des gesamten überlieferten Werkes von Wolfgang Amadeus Mozart gibt es da zu hören. Manche Musikstücke sind in zehn, manch andere in über hundert verschiedenen Interpretationen für das interessierte Publikum gespeichert. Umfangreich ist auch das Film-Angebot: Opernproduktionen, Konzerte, Festspielinszenierungen und eine Sammlung der wichtigsten Filmdokumentationen über Mozart gibt es genau so wie Kitschiges und Banales zum Thema sowie sämtliche wesentliche Spielfilme über den Salzburger Komponisten.
Diesem weltweit größten Spezialarchiv zum Thema „Mozarts Leben und Werk in Ton und Film“ gelingt es, Mozarts einzigartige Kunst in der zeitgeschichtlichen Perspektive zu vermitteln. Forscher, Musikwissenschaftler, Liebhaber und vor allem Musiker und Interpreten nutzen diesen systematischen und praktischen Zugang zum vielleicht bedeutendsten Oeuvre aus der Hand eines einzigen Menschen.

Kontakt:

Internationale Stiftung Mozarteum,
Schwarzstrasse 26, A-5020 Salzburg.
Tel. 0043 / 662 / 88940, Fax 0043 / 662 / 88940 50,
Homepage: www.mozarteum.at

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